Keine Fische gefangen?
Die meisten Fehler lassen sich durch gute Planung vermeiden.
An kommerziellen Angelteichen ist der Eintritts- bzw. Tageskartenpreis mittlerweile recht hoch. Man sollte seine Platzkarte zwar nie gegen den Fisch aufrechnen, da es hier um den Angelspaß geht und nicht um Geld. Dennoch währe es ärgerlich, wenn man als Schneider nach Hause geht. Doch solche ungünstigen Angeltage lassen sich leicht vermeiden.
Die erste Regel ist: Rechtzeitig da sein. Die meisten Angler sind schon vor Öffnung des Angelparks vor Ort und stehen vor dem geschlossenen Tor, um auch bestimmt Ihren Lieblingsplatz zu ergattern. Außerdem beißen die Forellen frühmorgens deutlich besser als in der Mittagszeit. Die besten Plätze an den Weihern sind dann meistens der Einlauf und die tiefsten Stellen. Allerdings können diese beliebten Angelplätze besonders in den warmen Jahreszeiten variieren, da sich die Forellen an der Oberfläche aufhalten. Da heißt es beobachten und nachbuckelnden Fischen ausschau halten. Man sollte die Forellen dann aber auch eindeutig identifizieren, sonst passiert es, dass der Angler die "angeblichen" Forellen mit Forellenköder überworfen und viel Zeit verbracht hat, schleppende Köder einem Karpfenschwarm anzubieten.






Wahrscheinlichkeit groß,das ein Zander auf den Köder anspricht. Deshalb wählten wir eine steife Rute, die mit einer mittelgroßen Rolle bestückt undeiner mittelstarken geflochtene Schnur bespult wurde. Wir versuchten Tauwurm und Gummifische als Köder,um Barsche im Fluss zu jagen. Obwohl meist die gelben Kyopto Gummifische sehr erfolgreich sind, haben wir uns zu natürlich aussehenden Twistern entschlossen. Wir suchten uns einen Barschberg, nahegelegen an einem Anlegesteg, der durch springende kleine Futterfische leicht auszumachen war. Wir verwendeten eine Jig-Kopf-Montage um auch schnell maleinen Gummiköder wechseln zu können. Diesist hinsichtlich der gewählten Montage nicht schwer, da diese unmittelbar an einem Wirbel befestigt wird. So kann die Farbe des Gummiköders ohne großen Aufwand geändert werden. Eine Angelrute legten wir auf Grund, bestückt mit einem Tauwurm, um mit der anderen Rute den Gummiköder durch das Wasser zu ziehen. Um auf Barsche zu Angeln, bedarf es nicht einer bestimmten Wetterlage.Beim Barschfanggibt es wohl auch keine besseren oder schlechteren Zeiten.Die Stacheligenlassen sich sowohl Tagsüber,als auch Nachts, sehr gut überlisten. Die Barsche halten sich auch meist in Ufernähe auf, um nach Kleinfischen zu jagen. So können sie meist einfach ausgemacht werden.
Wird es im Sommer heiß, sind die Fische in den frühen Morgenstunden, sowie in der Abenddämmerung und natürlich auch Nachts aktiver.Tagsüber suchen sie schattige, kühlere Plätze auf. So ist es auch schon lange unter den Anglern bekannt, dass es sich lohnt den Fischen Nachts nachzustellen. Ob Angeln auf Raubfischen oder Friedfischen spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Die Fische sind Tagsüber oft im Freiwasser und kommen kurz vor der Abenddämmerung immer näher an die Ufer. Sich für das Nachtangeln gut vorzubereiten ist schon sehr wichtig. Eine oder mehrere Beleuchtungsmittel wie Kopflampe, Campinglampe und Knicklichter sollten schon mitgemommen werden. Wärmende Kleidung sollte auch zur Ausrüstung gehören, da es besonders am Sommeranfang und Sommerende schon recht frisch werden kann. Wichtig ist auch, wenn man seinen Angelplatz einnimmt, seine Utensilien nicht weit zu verstreuen, sondern immer an einem ordentlichen Plaz aufbewart, damit man z.B. Hakenlöser oder auch den Kescher im Dunkeln wiederfindet. Tipp:Man kann sich ein Knicklicht auch am Griff des Keschers befestigen, damit man diesen auch in der Nacht schneller findet.
























