Sbirolinofischen
Das Sbirolinofischen kommt ursprünglich aus Italien und wird meist zum
Forellenfischen verwendet. Der Vorteil des Sbirolinos ist, dass trotz leichtem Angelgerät weite Würfe möglich sind.
Sbirolinomontage
Der Sbirolino selbst wird direkt auf der Schnur montiert, dahinter eine Stopperperle, die den Knoten am dreifachen Wirbel schonen soll. Der Sbirolino sieht aus wie ein Schwimmer, ist allerdings viel schwerer und die Schnur wird durch den Sbirolino geschoben. Hierzu gibt es im Fachhandel spezielle Schnureinfädler. Anschließend der Haken an einem mindestens 1m-1,50m langen Vorfach mit monofiler Schnur. Es gibt schwimmende, langsam sinkende und schnell sinkende Sbirolinos mit unterschiedlichen Wurfgewichten. Es reichen allerdings Wurfgewichte bis zu 15g völlig aus. Bei der Hakengröße sollte man beim Forellenfischen einen 8-12er je nach Köder nehmen.
Angeltechnik mit dem Sbirolino
Die Köderwahl beim Sbirolinofischen kann ganz unterschiedlich sein. Es können Kunstköder sowie natürliche Köder Verwendung finden. Würmer, Maden, Bienenmade, Raupen, Dosenmais oder Lachseier aus dem Glas sind fängige Köder. Beste Köderwahl ist der Forellenteig, der auch noch wie ein Spinnerblättchen geformt werden kann.
Der Sbirolino wird ausgeworfen und dann schleppend wieder eingeholt. Ein Biss wird durch das Ausschlagen der Rutenspitze bemerkt. Nach ein wenig Übung erhält man das richtige Gefühl für den Zeitpunkt des Anschlags.
Der Vorteil beim Sbirolinofischen liegt darin, dass man den Köder in verschiedenen Wassertiefen anbieten kann und der Fisch (meist die Forelle) fast gar keinen Wiederstand verspürt. Da der Köder wie beim Spinnfischen durch das Wasser gezogen wird, ist er sehr verlockend für Salmoniden und andere Raubfische.






























