Wird es im Sommer heiß, sind die Fische in den frühen Morgenstunden, sowie in der Abenddämmerung und natürlich auch Nachts aktiver.Tagsüber suchen sie schattige, kühlere Plätze auf. So ist es auch schon lange unter den Anglern bekannt, dass es sich lohnt den Fischen Nachts nachzustellen. Ob Angeln auf Raubfischen oder Friedfischen spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Die Fische sind Tagsüber oft im Freiwasser und kommen kurz vor der Abenddämmerung immer näher an die Ufer. Sich für das Nachtangeln gut vorzubereiten ist schon sehr wichtig. Eine oder mehrere Beleuchtungsmittel wie Kopflampe, Campinglampe und Knicklichter sollten schon mitgemommen werden. Wärmende Kleidung sollte auch zur Ausrüstung gehören, da es besonders am Sommeranfang und Sommerende schon recht frisch werden kann. Wichtig ist auch, wenn man seinen Angelplatz einnimmt, seine Utensilien nicht weit zu verstreuen, sondern immer an einem ordentlichen Plaz aufbewart, damit man z.B. Hakenlöser oder auch den Kescher im Dunkeln wiederfindet. Tipp:Man kann sich ein Knicklicht auch am Griff des Keschers befestigen, damit man diesen auch in der Nacht schneller findet.
Auf elektronische Bissanzeiger kann man nur schwerlich verzichten, es sei denn man angelt mit einer Posenmontage mit Knicklicht. Sonst angelt man eigentlich genau wie am Tage, allerdings sollte man noch leiser sein, da die Fische Nachts Ruhe gewohnt sind und noch mehr auf Lärm empfindlich reagieren.
Die beste Beißzeit ist wohl bei der Abenddämmerung die sich bis Mitternacht hineinziehen kann. Dann kommt meist eine lange Ruhephase, die dann mit der aufgehenden Sonne oft vorbei ist und wieder heftigen Beißattacken mit sich bringt. Man sollte sich auch nicht davor scheuen den Köder alle halbe Stunde zu kontrollieren. Mir ist es schon öfters passiert, dass sich nach stundenlangem Ansitz nichts getan hatte, ich die Montage einholte und feststellen musste, das sich die Schnur beim Auswurf stark verhedderte oder der Köder voll mit Treibgut wie Seegras umwickelt war. Oder sogar der Köder ganz abgefallen war.
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