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Durch Planung mehr Fisch

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Keine Fische gefangen?

Die meisten Fehler lassen sich durch gute Planung vermeiden.Forellenfang

An kommerziellen Angelteichen ist der Eintritts- bzw. Tageskartenpreis mittlerweile recht hoch. Man sollte seine Platzkarte zwar nie gegen den Fisch aufrechnen, da es hier um den Angelspaß geht und nicht um Geld. Dennoch währe es ärgerlich, wenn man als Schneider nach Hause geht. Doch solche ungünstigen Angeltage lassen sich leicht vermeiden.

Die erste Regel ist: Rechtzeitig da sein. Die meisten Angler sind schon vor Öffnung des Angelparks vor Ort und stehen vor dem geschlossenen Tor, um auch bestimmt Ihren Lieblingsplatz zu ergattern. Außerdem beißen die Forellen frühmorgens deutlich besser als in der Mittagszeit. Die besten Plätze an den Weihern sind dann meistens der Einlauf und die tiefsten Stellen. Allerdings können diese beliebten Angelplätze besonders in den warmen Jahreszeiten variieren, da sich die Forellen an der Oberfläche aufhalten. Da heißt es beobachten und nachbuckelnden Fischen ausschau halten. Man sollte die Forellen dann aber auch eindeutig identifizieren, sonst passiert es, dass der Angler die "angeblichen" Forellen mit Forellenköder überworfen und viel Zeit verbracht hat, schleppende Köder einem Karpfenschwarm anzubieten.

Ein Lotblei kann als Hilfsmittel angewandt werden, besonders wenn das Gewässer mit seinen Tiefen unbekannt ist. Es hat sich schon manch großer See als flaches Gewässer entpuppt mit einer Tiefe bis 1,50m. Andererseits können klein erscheinende Tümpel sehr tiefe Stellen aufweisen. Künstlich angelegte Teiche sind meist bis zu 3m tief.

Auf jeden Fall beachten sollte man, und das machen die wenigsten Angler, die Windrichtung. Empfehlenswert und mit besseren Fangerfolgen kann man rechnen, wenn sich der Angler mit dem Gesicht zum Wind stellt.

Forellen reagieren sehr feinfühlig auf zu hoch oder zu tief angebotene Köder. Oft sind es schon wenige Zentimeter, die entscheidend für den Erfolg oder Mißerfolg sein können. Oft hilfreich sind die Beobachtungen, in welcher Tiefe der vielleicht erfolgreiche Nachbar angelt.

Köder und Methoden sollten während eines Angeltags gewechselt werden, denn die Forellen lernen. Der stundenlange Gebrauch des gleichen Köders machen die Fische misstrauisch. Bekommt man mit der Zeit weniger oder gar keine Bisse mehr, so sollte der Köder unter Umständen die Montage gewechselt werden. Hierzu gibt es ja z.B beim Forellenteig jede Menge Farben zur Auswahl. Besonders in der Mittagszeit, wenn die Fische wirklich Beißfaul sind, haben mir langsam absinkende Köder ohne Blei und Wirbel, mit einer einfachen Made als Köder,noch den ein oder anderen Fisch beschehrt.

Tipp: Eine Polfilterbrille ist oft im Sommerunerlässlich.

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