Zielfisch-Schleie
Die Schleie
Die Schleie ist mit ihren gold-grünen Seiten und roten Augen ein nicht zu verwechselnder Fisch. In meinen ersten Anglerjahren wurde mein Gerät immer leichter und feiner. Nur so konnte die gold-grüne Schönheit gefangen werden. Die Schleie zählte mit zu den vorsichtigsten Fischen und so machte der Fang nochmal so viel Spaß. Es war nicht selten, dass ich so 4-5 Schleien an einem Angeltag überlisten konnte.
Hier steht die Schleie
Im Fluss ist die Schleie zwar auch anzutreffen, jedoch bevorzugt sie stehende Gewässer. Vor allem in Gewässern mit einem hohen Pflanzenvorkommen. Schilfgras, Seerosen oder Felder von Wasserpest sind daher gute Stellen um die Schleie zu jagen. Der Köder sollte in Grundnähe angeboten werden. Unterstützend kann auch ein Futterkorb sein.
Die Gerätewahl
Es kann bei Schleien auch mit größeren Exemplaren gerechnet werden, so dass sich für das Posenangeln, Ruten mit einer Länge von 3-4m und einem Wurfgewicht von 10-60g eignen. Die Rute sollte eine durchgehende Aktion besitzen, um weite und präzise Würfe zu ermöglichen. Ein starkes Rückrat ermöglicht auch harte Drills zu dirigieren, denn die Schleie ist ein großartiger Kämpfer. Beim Grundangeln kann man auch eine Karpfenrute mit einem Wurfgewicht von 20-80g und mit einer Länge von 3-4m verwenden.
Die Rolle sollte mindestens 150m 0,25mm Schnur fassen. Eine fein einstellbare Bremse ist von Vorteil. Bespult sollte die Rolle dann mit einer monofilen 0,20-0,30er Angelschnur sein. Je nach Köderwahl verwendet man eine Hakengröße von 6-12 und einem Vorfach mit einer Stärke von 0,20-0,25mm.
Verschiedene Angeltechniken und Montagen
Die Posenmontage ist die sensibelste und präziseste Methode um nach Schleien zu fischen. Hier wird oft eine so genannte Liftmontage zum Einsatz gebracht, da sich diese, als besonders gute Posenmontage eignet. Eine optimale Bissanzeige, auch bei weiteren Distanzen, ist erkennbar. Hierzu verwendet man einen langen, dünnen Schwimmer, dessen Hauptkörper im unteren Bereich liegt. Nach dem Ausbleien der Pose wird zusätzlich ein etwas schwereres Blei (ca.5g) am Vorfach mit einem Abstand von ca 5-10cm vom Haken angebracht, welche die Pose unter Wasser ziehen würde. Jetzt ist es wichtig die Pose so einzustellen, dass sie über Wasser sichtbar ist. Wenn die Schleie den Köder aufnimmt, wird sich dann die Pose erst aufrichten und flach auf das Wasser legen. Dies ist der Moment in dem der Anhieb erfolgen sollte. Manchmal wird die Pose aber auch wie herkömmlich unter Wasser gezogen, das ist selbstverständlich auch ein Zeichen für einen Biss.
Die Grundmontage kommt dann zum Einsatz, wenn bei starkem Wind oder Strömung die Posenmontage versagen sollte. Sollte die Schleie einen Widerstand verspüren, spuckt sie den Köder sofort wieder aus. Deshalb sollte unbedingt eine Laufbleimontage montiert werden. Es empfiehlt sich ein Grundblei von 15-40g mit einem 40-50cm langem Vorfach.
Weiter lesen>>> Schleien-Köder, Beißzeit und Taktik






























