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Zielfisch-Zander

Zander Schill oder Hechtbarsch zander

wird der vorsichtige Stachelritter auch genannt. Er ist wegen seines festen Fleisches ein begehrter Speisefisch. Man sagt ihm extreme Vorsicht nach und man sollte nicht zu grobe Montagen wählen um diesen zu überlisten!

Hier fängt man den Zander : Er hält sich meist im Freiwasser auf, um seiner Beute nachzujagen, dabei ist er oft im tieferem Wasser anzutreffen. In den späteren Abendstunden bis Mitternacht traut er sich auch in Ufernähe und kann dort beangelt werden. Erfolgreiche Angelstellen im See sind Bootsstege, die er als Deckung nutzt. Im Fluss steht er meist an der ersten Uferkante (ca. 15-20m vom Ufer). Auch in Gumpen unterhalb von Wehren ist er anzutreffen.

Fangmethoden für Zander

Angeln mit dem Köderfisch erfordert eine Gerätezusammenstellung bestehend aus einer 3-4m langen Teleskop- oder Steckrute mit einem Wurfgewicht von 30-60g. Sie sollte eine nicht zu harte Spitze besitzen und kann mit einer mittleren Stationärrolle und einer Schnurfassung von 150m 0,30er bestückt sein. Eine monofile Angelschnur mit eienm Durchmesser von 0,25-0,30mm ist in der Regel ausreichend. Der Zander ist bei der Köderaufnahme sehr vorsichtig und der kleinste Widerstand reicht aus um ihn in die Flucht zu schlagen. Daher sollte die Schnur möglichst leicht ablaufen können. Dies kann durch eine einfache Laufbleimontage oder besser noch durch die Verwendung eines „Tiroler Hölzes". Dieses Blei bleibt im Wasser aufrecht stehen und die Schnur wird ohne das sie den Boden berührt nahezu widerstandsfrei abziehen können. Ein optischer Bissanzeiger sollte gerade so schwer sein, dass er nicht von Wind oder Strömung hochgezogen wird. Der Freilauf der Rolle sollte so fein wie möglich eingestellt werden. Hat die Stationärrolle keinen Freilauf, empfiehlt es sich mit offenem Bügel zu fischen. Hierzu verwendet man z.B. einen Gummi, der kurz vor der Rolle um die Rute gelegt wird und in welchen Sie eine kleine Schnurschlaufe ziehen. Bei einem Biss muss der Zander nur noch kei kleine Schlaufe aus dem Gummi ziehen und kann dann ungehindert freie Schnur nehmen.

Der Zander kann sehr gut mit totem Köderfisch oder mit Köderfischfetzen beangelt werden. Ein Köderfisch wird mittels einer Köderfischnadel auf das Vorfach gezogen. Man führt die Nadel zunächst durch das Maul des Köderfisches, schiebt diese komplett durch und sticht sie kurz vor dem Schwanz nach außen. Der Haken liegt dann außen im Maul des Köderfisches. Das Vorfach sollte möglichst weich sein und aus 0,25er geflochtener Schnur bestehen. Das Vorfach kann zwischen 50-80cm betragen und Die Hakengröße sollte zwischen 1-4 liegen. Sollte der Köderfisch zu groß sein (mehr als 12cm) sollten  Fischfetzen bevorzugt werden. Optimale Köderfische für den Zander sind Lauben und Rotaugen mit 7-12cm. Fischfetzen sollten eine Länge von 5-10cm haben. Sollte der Zander nun auf einen Köderfisch beißen, geben sie ihm etwas Zeit den Köder zu schlucken. Hierzu macht der Zander bekanntlich eine kurze Pause um dann wieder Schnur zu nehmen. Dann sollte der Anschlag erfolgen.

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